KYOTO.KÖLN arc

KÖLN pflegt als international ausgerichtete Stadt zahlreiche Städtepartnerschaften. Seit dem 29. Mai 1963 ist Kyoto Kölns Partnerstadt in Japan. 2013 jährt sich diese Begebenheit zum fünfzigsten Mal. KYOTO.KÖLN wird zu diesem Anlass ein fundiertes Programm präsentieren. Kölns Internationalität wurde immer wieder insbesondere durch die Kunstszene befruchtet. Wichtige Eckpfeiler bilden dabei die hochkarätigen Sammlungen und Museen sowie die alljährlich statt findende Messe ART COLOGNE, die seit 2012 mit dem Kooperationspartner NADA die Allianz Köln - New York wieder aufleben lässt.

Trotz oder gerade aufgrund der Abwanderung vieler etablierter Namen der Galerienszene nach Berlin, hat sich in Köln eine vielversprechende junge Generation den Weg in die Kunstvermittlung gebahnt.
Galerienzusammenschlüsse wie die Cologne Contemporaries, unabhängige Kunsträume und Ateliergemeinschaften tragen zu einem kreativen Klima der Erneuerung bei. Neben der Universität Köln, der Kunsthochschule für Medien und der International School of Design in Köln, sorgen die Düsseldorfer Kunstakademie und die Folkwang Universität der Künste für einen hochkarätigen Nachwuchs. Zusammen mit einem reichen historischen Erbe bietet die Kulturszene Kölns ein Fundament für Identitätsstiftung und Inspiration. Das sind wichtige Faktoren für das Profil der Stadt und die Wirtschaft. KYOTO.KÖLN kann durch Vernetzung und kulturellen Wissenstransfer einen sinnvollen Beitrag für die Region leisten.

KYOTO hat in den letzten Jahren im Bereich der zeitgenössischen Kunst eine echte Erneuerung der privaten institutionen und eine beeindruckende Verbesserung der öffentlichen Veranstaltungen  erfahren. Prominente Galeristen wie Tomio Koyama und Taka Ishii, Megastars der Tokioter Szene, haben neue Räumlichkeiten in Kyoto bezogen. Kodama Gallery, Gallery Megumi Matsuo und eN-arts sind andere wichtige Protagonisten, die die junge Szene unterstützen und prägen. Seit 2010 bereichern die Kunstmessen Art Fair Kyoto und Ultra Kyoto als Plattform und Impulsgeber die örtliche Kunstszene. Das Sommerfestival Kyoto Arts wurde ebenfalls in 2010 mit dem Ziel lanciert, unabhängige Ausstellungsräume, Künstlerateliers, Galerien und Museen zu vernetzen und einen Überblick über das Potential der Stadt zu geben. Eine für 2015 geplante Biennale wird einen weiteren kulturellen Höhepunkt bilden.

 Insgesamt gilt Kyoto mit Residencyprogrammen wie der 2011 wieder eröffneten Villa Kamogawa des Goethe Instituts, der Villa Kujoyama des Institut Français, dem Kyoto Art Center und Sandwich kombiniert mit der großen Anzahl an Universitäten und Kunsthochschulen als intellektuelle und kulturelle Hochburg in Japan. Darüber hinaus eröffnet der Reichtum an lebendigen Traditionen dieser geschichtsträchtigen Stadt einzigartige Inspirationen und Möglichkeiten. Kyoto gilt als das Herz Japans und wird von den Japanern regelmäßig als beliebtester Wohnort gewählt